Global denken - Lokal handeln

PM 29.06.2020

Auf dem Gelände der SoLaWi Jord werden seit April Tausende von Sätzlingen und Saaten in den Boden gebracht, um für die eingetragenen Ernteteiler im Laufe des Jahres einen festge­legten Anteil an Kräutern, Salat und Gemüse zu liefern. Po Jahr kommen 200 bis 250 kg Ge­müse zur Verteilung, zusätzlich wird Lammfleisch aus der „Guteschafgilde Schaalsee“ angebo­ten. Die SoLaWi wirtschaftet nach Demeter Richtlinien und hat sich dem Prinzip der Nachhal­tigkeit und dem Erhalt der Bodenfruchtbarkeit verpflichtet.

Peters, der leidenschaftlicher Koch und seit Jahren Mitglied der „Rindergilde Herzogtum Lauenburg“ ist, bezieht sein Gemüse ebenfalls regional und spricht sich für mehr direkt vermarktete Lebensmittel aus der Region aus. Verbraucher*innen müssten nicht lange Transportwege akzeptieren und verpackte Massenware im Discounter kaufen, wenn es in der Region hervorragende, direkt erzeugte, unverpackte Ware gibt. Dabei sei das Projekt der solidarischen Landwirtschaft nur einer der vielen Anbieter und Direktvermarkter in der Region, bei denen die Verbraucher*innen einkaufen könnten.

"Wir GRÜNEN stehen für eine Politik, die regionale Verarbeitung und Vermarktung, kurze Lieferketten und mehr direkte Kontakte zwischen Erzeuger*innen und Verbraucher*innen stärkt, denn im qualitätsbewussten Konsum liegt ein Weg, der Lebensmittelverschwen­dung entgegenzuwirken. Gleichzeitig tun wir so auch etwas für faire Preise, eine höhere Wert­schöpfung im ländlichen Raum und eine nachhaltige Landwirtschaft.“ sagt Peters abschließend. „Zur Umsetzung dieser Nachhaltigkeitsziele im Rahmen des aktualisierten Landesentwicklungsplans hat sich Schleswig-Holstein verpflichtet.“

 



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  • von links: Martin Merlitz, Kornelia Mrowitzky, Sabine Kaufmann, Burkhard Peters, Regina Thomsen
  • Hans Hümpel und Regina Thomsen, Gründer der SoLaWi Jord in Sterley
URL:https://burkhardpeters.de/veranstaltungen-und-berichte/expand/767950/nc/1/dn/1/