Bericht vom 21.03.2016: Erfolgsmodell Familienzentrum- Burkhard Peters erfreut über die Akzeptanz

In Berkenthin traf Peters neben Pastor Wolfgang-Runge und Bürgermeister Michael Grönheim auch die Koordinatorin des Familienzentrums, Nina Quade-Runge. Das Errichten einer Begegnungsstätte durch das Familienzentrum, in dem niedrigschwellig und generationenübergreifend alle Familien der Gemeinde zusammenkommen können, habe der Familienarbeit in Berkenthin einen großen Schub gegeben, sagte Frau Quade-Runge. Das Familienzentrum sei "wie eine Hängematte", bei der alle Schnüre miteinander vernetzt sind und gemeinsam Lasten tragen und Herausforderungen bewältigen können. Ein vielfältiges Angebot zur Unterstützung der Familien steht bereit: Es reicht vom gemeinsamen Kochen, über musikalische Früherziehung bis hin zu Baby-Sitting-Kursen für Jugendliche. Auch die Integration der Flüchtlingsfamilien stehe im Fokus der Arbeit des Familienzentrums. Burkhard Peters zeigte sich begeistert vom enormen Engagement aller Beteiligten und Ehrenamtlichen: Das Familienzentrum  bildet einen "gesellschaftlichen Kitt" durch sein vielen Unterstützungs- und Integrationsleistungen, so Peters. Außerdem zeige die Auslastung des Familienzentrums, dass es eine unverzichtbare Einrichtung für die Region geworden sei. Im April feiert das Familienzentrum einjähriges Bestehen und wird vorläufig bis 2017 jährlich mit 25.000 € durch das Land bezuschusst. Geplant für das kommende Jahr sind umfangreiche Baumaßnahmen alten Pastoratsgebäude, um die Kapazitäten das Familienzentrums zu erweitern und die Räumlichkeiten barrierefrei gestalten zu können.

In Schwarzenbek sind in den letzten Jahren bereits ganz neue Räumlichkeiten für das Familienzentrum geschaffen worden. Sie machen einen einladenden Eindruck mitten im Quartier am Verbrüderungsring. Viel Glas wurde verbaut, um Kommunikation und Sichtkontakt zu verbessern und Licht hereinfluten zu lassen. Burkhard Peters war sichtlich angetan vom Flair des Hauses und dem Engagement der Leitung des evangelischen Familienzentrums St. Elisabeth. Das Gebäude wurde seinerzeit der Kindertagesstätte St. Elisabeth quasi vor die Nase gesetzt. Es bietet neben den Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches zwischen Eltern und Kindern weitere Angebote wie Hilfen in der integrierten Beratungsstelle des diakonischen Werkes und dazu eine breite Palette von Veranstaltungen der Familienbildungsstätte.

Das besondere Interesse des Besuches von Burkhard Peters galt der Effektivität der Unterstützung durch das Land. Auch das Familienzentrum in Schwarzenbek wird neben 6 weiteren im Kreises mit jährlich 25.000 EURO unterstützt. Sowohl am  Verbrüderungsring als auch in Berkenthin wird das Geld ausschließlich für die Halbtagsstelle einer Koordinatorin genutzt. Peters: „Wir werden uns dafür einsetzen, dass diese Gelder auch nach 2017 weiter fließen werden. Die Familienzentren sind schon heute eine Erfolgsgeschichte. Wenn es sie nicht gäbe, müssten sie erfunden werden.“

Peters weiter: „Familienzentren knüpfen mit ihren Angeboten an die vorhandenen Kita-Strukturen an. Es macht viel Sinn, an die  bereits bestehende Kindertagesstätten die weiteren Unterstützungsangebote anzusiedeln. Mit den zusätzlichen Angeboten wie Delfi-Gruppen für Eltern mit Kindern im ersten Lebensjahr, der Erziehungs- und Lebensberatung  und dem Sprachcafé für Migrantinnen und Migranten bietet die Kirche zusätzliche vorbildliche Angebote.“

Die für den Träger tätigen Pastoren Sigrun Kühn und Andreas Schöer waren voll des Lobes für die Koordinatorin Jasmin Schmidt. „Wir wollen den Menschen etwas bieten, wo sie gerne hinkommen und eine Bereicherung für ihr Leben erfahren. Wir wollen dazu beitragen, dass Gemeinschaften entstehen. Und hierin leistet unsere Koordinatorin vorbildliche Arbeit.“ Aber auch gerade deshalb wünschten sie mehr Sicherheit durch das Land für die Weiterbeschäftigung auch über 2017 hinaus.

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